Die sächsische Sozialministerin Christine Clauß überreichte in einer Dresdner Kinder- und Jugendarztpraxis ein Lesestart-Set

Dresden/Mainz, 22. Juni 2009. „Ihr Kind lernt am einfachsten sprechen, wenn Sie mit ihm reden. Viele gute Anregungen dazu finden Sie in Bilderbüchern und durch regelmäßiges Vorlesen klappt das fast von ganz alleine“, erklärte die Kinder- und Jugendärztin Dr. Carola Hoffmann der Mutter der einjährigen Hannah Chantal, während sie ihr ein Lesestart-Set der bundesweiten Kampagne „Lesestart – Die Lese-Initiative für Deutschland“ überreichte.

Vom Erfolg der bundesweiten Aktion  ist  auch die Sozialministerin des Freistaates Sachsen, Christine Clauß, überzeugt. Nicht zuletzt der Erfolg des dreijährigen sächsischen Modellprojektes „Lesestart – Mit Büchern wachsen“, bestärkt sie in dem Wissen, dass Lesestart ein guter Weg ist, um das Vorlesen als Familienritual wiederzubeleben.  Bei der Setübergabe in der Gemeinschaftspraxis betonte sie: „Zentrale Schwerpunkte der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik der sächsischen Landesregierung sind Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern. Ganz wesentlich zählen dazu auch umfassende Angebote zur Sprach- und Leseförderung. Die greifen am besten,  wenn sich auch die Eltern mit engagieren. Und sie führte fort: „Lesestart gibt dazu den richtigen Impuls. Das zeigen u. a. die Ergebnisse der Evaluation des sächsischen Lesestart-Modellprojektes, das Vorbild für die bundesweite Initiative war. Rund 10 Prozent der befragten Eltern, die zuvor nicht vorgelesen haben, gaben an, das nun zu tun und 30 Prozent intensivierten das Vorlesen im Alltag.“

Familie Berger ist eine von insgesamt 500.000 Familien, die bis  2010 im Rahmen der U6-Vorsorgeuntersuchung ein Lesestart-Set geschenkt bekommen. In Sachsen beteiligen sich mittlerweile 293 Kinderärzte an der Kampagne und verteilen ab jetzt wieder 12.810 Sets. Jedes Set enthält u. a. ein Bilderbuch, einen Elternratgeber zu den Themen Vorlesen und Erzählen, ein Mitmach-Tagebuch und eine Buchempfehlungsbroschüre. Die Kernaussagen des Elternratgebers sind auch ins Türkische und Russische übersetzt. Mit dieser Maßnahme will die Stiftung Lesen gemeinsam mit vielen Partnern der Druck- und Papierbranche, Verlagen und Sozialinstitutionen das Vorlesen in Familien mit kleinen Kindern wieder populär machen.


Die Lesestart-Initiatoren:
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V., Amazon.de GmbH, Bertelsmann AG, drupa-Messe Düsseldorf  GmbH, Frankfurter Buchmesse, Gruner + Jahr AG & Co KG, Heidelberger Druckmaschinen AG, Koenig& Bauer AG, KOLBUS GmbH & Co. KG, L.N.Schaffrath DruckMedien GmbH & Co. KG, manroland AG, Papierfabrik Albbruck/Myllykoski, Polar Mohr Maschinenvertriebsgesellschaft GmbH & Co. KG, PrintPromotion, Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH, Stiftung Lesen, Verband der Druckfarbenindustrie im Verband der Mineralfarbenindustrie e. V., Voith AG

Die Soziapartner:
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V.
Bundeselternrat
Der PARITÄTISCHE Gesamtverband e. V.

Ideelle Partner:
Bundesverband Druck und Medien e. V.
Die Bibliotheksverbände




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