Thüringer Sozialministerin Lieberknecht und Thüringer Landeselternsprecher Grimm begleiteten Lesestart-Setübergabe

„Wenn Sie mit ihrem kleinen Sohn viel reden, lernt er am leichtesten sprechen. Bilderbücher bieten dazu viele Anregungen und durch regelmäßiges Vorlesen klappt das fast von ganz alleine“, erklärte die Kinder- und Jugendarzt Dr. Annette Kriechling der Mutter des einjährige Julius, während sie ihr ein Lesestart-Set der bundesweiten Kampagne „Lesestart – Die Lese-Initiative für Deutschland“ überreichte.

Von der bundesweiten Aktion ist auch die Thüringer Sozialministerin Christine Lieberknecht begeistert. „Die Sprach- und Leseförderung ist ein wichtiger Baustein der Thüringer Familienpolitik. Wenn Kinder von Anfang an mit Büchern aufwachsen und das Vorlesen zum Familienalltag dazugehört, entwickeln Kinder von sich aus einen Zugang zum Lesen und erlernen spielerisch eine unserer wichtigen Kulturtechniken“,  erklärte Frau Ministerin Lieberknecht bei der Setübergabe in der Kinderarzt-Gemeinschaftspraxis. „Die bundesweite Lesestart-Kampagne ist genau der richtige Weg, um schon kleine Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung zu fördern.“

Als Vertreter der ideellen Lesestart-Partner nahm Alexander Grimm, Hauptausschussmitglied des BER (Bundeselternrat) und Landeselternsprecher von Thüringen, an der Überreichung des Lesestartsets teil: „Mit „Lesestart - Die Lese-Intitiative für Deutschland“ ist  im Sommer 2008 eine Kampagne gestartet, die aktiv die Bildungschancen von Kindern – egal welcher Herkunft - verbessert. Wenn Kinder ganz früh in ihrer sprachlichen Entwicklung gefördert werden und mit Büchern aufwachsen, lernen sie später viel leichter Lesen und haben so auch einen wesentlich besseren Schulstart.


© Foto Stiftung Lesen

Der einjährige Julius und seine Mutter freuen sich über ein Lesestart Set, das ihnen in der Praxis von Dr. Annette Kriechling (3. v. links) im Beisein der Thüringer Sozialministerin Christiane Lieberknecht und dem Landeselternsprecher Alexander Grimm in Erfurt geschenkt wird.